Der richtige Zeitpunkt
Rund 24 Stunden vor dem Termin ist der bewährte Zeitpunkt: nah genug, dass der Termin präsent wird, früh genug, dass eine Umplanung noch möglich ist. Bei Terminen, die weit im Voraus gebucht wurden, kann eine zusätzliche frühere Bestätigung sinnvoll sein — aber übertreib es nicht, sonst werden Erinnerungen zur Gewohnheit und überlesen.
Was in jede Erinnerung gehört
Vier Dinge dürfen nie fehlen: die Leistung, das Datum mit Uhrzeit, der Ort — und ein klarer Weg, um zu verschieben oder abzusagen. Alles andere ist Beiwerk. Je schneller der Kunde die vier Punkte erfasst, desto besser wirkt die Erinnerung.
Der Ton
Freundlich und knapp schlägt förmlich und lang. Eine Erinnerung soll sich anfühlen wie ein kurzer Anruf von jemandem, der sich auf den Kunden freut — nicht wie eine Mahnung. Duze oder sieze so, wie du es auch im Laden tust; Konsistenz schafft Vertrauen.
Drei Vorlagen zum Übernehmen
Freundlich und knapp: „Hallo [Name], kurze Erinnerung an deinen Termin morgen um [Uhrzeit] für [Leistung] bei [Betrieb]. Wir freuen uns auf dich. Falls es doch nicht passt, kannst du hier absagen oder verschieben: [Link].“
Sachlich: „Erinnerung: [Leistung] am [Datum] um [Uhrzeit], [Betrieb], [Adresse]. Absagen oder verschieben: [Link].“
Mit Vorbereitungshinweis: „Hallo [Name], morgen um [Uhrzeit] ist dein Termin für [Leistung]. Bitte komm ein paar Minuten früher. Änderung nötig? Hier entlang: [Link].“