Die zwei Preismodelle
Buchungssysteme werden meist auf eine von zwei Arten bezahlt: als fester Monatspreis, unabhängig davon, wie viel du buchst — oder als Provision, also ein Prozentsatz vom Umsatz jeder vermittelten Buchung. Manche Marktplatz-Modelle mischen beides.
Der feste Preis ist planbar: Er ändert sich nicht, wenn dein Geschäft läuft. Die Provision skaliert mit dem Erfolg — im Guten wie im Teuren. Je mehr du buchst, desto mehr zahlst du.
Ein Rechenbeispiel
Nimm einen kleinen Betrieb mit 300 Buchungen im Monat und einem Durchschnittsbon von 40 €. Das sind 12.000 € Umsatz über die Buchungen. Bei einem Provisionsmodell von, sagen wir, mittlerem einstelligen Prozentbereich landest du schnell im mittleren dreistelligen Bereich — pro Monat, jeden Monat, und steigend mit jedem zusätzlichen Kunden.
Ein fester Monatspreis bleibt in diesem Beispiel bei einem zweistelligen Betrag stehen — egal, ob 300 oder 600 Buchungen zusammenkommen. Der Bruchpunkt, ab dem sich der Festpreis lohnt, liegt niedriger, als die meisten denken.
Versteckte Kosten mitdenken
Der Preis auf der Startseite ist selten der ganze Preis. Achte auf Aufschläge für zusätzliche Mitarbeiter, für Erinnerungen, für Auswertungen oder für das Entfernen von Fremdwerbung. Bei Marktplatz-Modellen kommt ein weicher Faktor dazu: Deine Kunden sehen dort auch die Konkurrenz.
Rechne deshalb nicht mit dem Lockpreis, sondern mit dem, was am Monatsende tatsächlich abgebucht wird — inklusive aller Funktionen, die du wirklich brauchst.
Worauf es am Ende ankommt
Die günstigste Lösung ist die, die mit deinem Erfolg nicht teurer wird und dir deine Kundenbeziehung lässt. Ein fester Preis macht die Kosten planbar und belohnt dich nicht mit einer höheren Rechnung, nur weil du mehr arbeitest. Was deine Kunden zahlen, bleibt bei dir.